Jetzt gibt’s was auf die Ohren, die Augen, den Gaumen!


  1. Ich habe die Seite mit meinen Buchempfehlungen um zwei meiner Lieblingsstücke erweitert: Das Yoga Gesundheitsbuch und The Heart of Yoga. Auch für Nicht-Yogis interessant.
  2. Als nächstes kommt ein Video, das mich begeistert, obwohl ich sonst sehr skeptisch bin, wenn Yoga als Akrobatik verkauft wird. Aber was die zwei (eigtl. fünf!) da machen, ist einfach nur schön. Und macht (zumindest mich) ganz kribbelig in den Beinen. :)

  3. Nun zu lukullischen Genüssen. Es hat mich wieder einmal überrascht, wie sich mit relativ wenig Zutaten relativ viele hungrige Mäuler stopfen lassen. Erfindergeist ist wirklich der beste Koch (einige der Esser lesen hier sogar mit, also Beschwerden bitte hier! Zwinker… ) Ganz entgegen meiner Manier mutiere ich also kurzerhand zu einem Rezepte-Blog und empfehle für das Wochenende:

Pikante Polenta-Nockerl auf cremigem Lauchgemüse

Sollte 4 Personen pappsatt machen und 6 Personen ziemlich. Zubereitungszeit geschätzte 30 Minuten. Das Basisrezept ist vegetarisch, kann aber leicht in ein veganes oder fleischiges Essen umgewandelt werden.

  • Nockerl: ca. 500 g. Polenta; 3/4 – 1 l Flüssigkeit: Wasser/Wasser-Milch/Brühe; Salz; Olivenöl; 2 Knoblauchzehen; Paprikapulver
  • Gemüse: 3 große Lauchstangen; 3 Stück bunter Paprika; viele viele Champignons (ca. 3-4 Handvoll); oder anderes Gemüse, das im Kühlschrank herumliegt und schmecken könnte (Sellerie; Karotten; Kartoffel;…); Zucker (am besten braun); Petersilie; Knoblauch; Sauerrahm/Rahm/Soja-Crème; Salz; Pfeffer
  • Das Rezept ist sicherlich beliebig durch Tierisches erweiterbar, aber an sich schon sehr sättigend…

1. Einen 3/4 l Flüssigkeit aufkochen und wenn nötig salzen, Hitze runterschalten und die Polenta nach und nach einrühren. Je nach Sorte (instant oder normal) muss die Polenta 1-10 Minuten quellen. Danach auskühlen lassen und evtl. nachsalzen.

2. Paprika, Lauch und Champignons in feine Stücke schneiden. Paprika und Lauch in einem sehr heißen Topf ohne Fett kurz anrösten. Wer mag, kann 1-2 EL braunen Zucker hinzufügen, sodass das Gemüse leicht karamelisiert. Danach die Hitze reduzieren und ein wenig Wasser dazugeben, sodass die Zutaten leichter ihre Flüssigkeit verlieren.

3. Wenn das Gemüse halb gar ist, die Champignons hinzufügen. Keinen Deckel draufgeben, damit das Wasser verdampfen kann. Je nach Geschmack (und Polentakonsistenz) kann die Gemüsebeilage mehr oder weniger flüssig sein.

4. In der Zwischenzeit die Polenta durchkneten und evtl. mehr Wasser hinzufügen, so dass sie nicht krümelig ist. Mit einem Esslöffel Nockerl ausstechen; wer lieber mit seinem Essen herumpantscht, formt die Nockerl mit den Händen. (Ich finde, das Essen, dass mit Händen in Berührung gekommen ist, immer besser schmeckt…)

5. Den Boden einer großen Pfanne mit genügend Öl füllen. Paprikapulver im Öl anschwitzen, bis es eine schöne rote Farbe hat. Danach den klein gehackten Knoblauch dazugeben. Hitze herunterschalten und immer in Bewegung halten, Knoblauch brennt schließlich schnell an. Das Öl soll den Knoblauchgeschmack annehmen. Dann die Polentanockerl in die Pfanne geben und wenden.

6. Zurück zum Gemüse: Paprika und Lauch sollten jetzt schon recht weich sein. Je nach Geschmack 1-2 EL Sauerrahm/Rahm o.Ä. einrühren. Manche Rahmsorten lassen sich mit etwas Flüssigkeit aufschlagen, so dass sie schaumig werden – ist aber reine Geschmackssache. Grob gehackte Petersilie ins Gemüse rühren. Salzen und pfeffern. Den Zutaten ein wenig Zeit geben, sich aufeinander einzulassen.

Gemüse in tiefe Teller füllen und Nockerl draufsetzen.

Und essen.

Schönes Wochenende!

2 Antworten zu “Jetzt gibt’s was auf die Ohren, die Augen, den Gaumen!

  1. Tolles Video, hat Spaß gemacht, zuzuschauen! Shiva und Shakti im Liebesspiel, voller Vertrauen, Achtsamkeit und Genuss. Begleitet von ebenso achtsamen Musikern. Der Schluß ist wunderbar – Shakti ist sooo stark! Danke.

  2. Ha! Shiva und Shakti – klar! Wär ich nicht drauf gekommen…

    Shakti ist schon stark, aber der Trick ist außerdem, die Gelenke richtig übereinander zu stapeln. Dann lässt sich auch ein schwerer Shiva gut heben (kannst du ja mal ausprobieren). :)

    Dieses göttliche Paar (Jenny und Jason) haben Acro-Yoga „erfunden“. Ich hatte mal die Gelegenheit, ein paar ihrer Sequenzen auszuprobieren. Die machen nicht nur enorm viel Spaß, sondern lehren auch, sich integer zu bewegen (der andere muss schließlich abschätzen können was ich tue), zu vertrauen und als Einheit zu arbeiten. Schön, das…

    Mir gefallen die Musiker auch – oft genug kommt die Begleitung ja aus der Konserve, hier arbeiten sie alle zusammen.

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