warum ich euch in meine unterhose blicken lasse


Vor einigen Tagen wurde ich gefragt, ob es mir nichts ausmache, über so „intime“ Dinge wie Sexualität u.Ä. auf meinem Blog zu schreiben. Was ich mir davon erhoffe, so offen zu sein, und ob mich das nicht furchtbar verletzlich mache.

Die Sache ist die – ich bin mittlerweile Verfechterin ganz-herziger Kommunikation. Soll heißen, dass ich mich Menschen zumute (als Wesen, das mehr tut als bloß dahin zu vegetieren) und ebenso meinen Treibstoff daraus beziehe, von anderen als mitfühlendes Ohr ein Stück auf ihrer inneren Odyssee mitgenommen zu werden.

Als Beispiel etwas, das mir vor einigen Wochen passiert ist: ich traf eine Schulkameradin zufällig wieder, eine Frau, die ich interessant und sympathisch finde, aber nicht als enge Freundin bezeichnen würde. Sie fragte, wie es mir ginge, was ich in der letzten Zeit gemacht hätte. Bevor ich darüber nachdenken konnte, hörte ich mich sagen, dass ich ’nicht viel‘ tue, außer meine Diplomarbeit unter Dach und Fach zu kriegen, mein Brot zu verdienen und auf meine Yogalehrer-Ausbildung hinzuarbeiten. Dann stutzte ich und sagte: „Weißt du, eigentlich waren die letzten Monate die spannendsten, anstrengendsten und aufregendsten meines Lebens, weil ich Dinge in mir entdeckt habe und Blockaden auflöse, von denen ich nicht gewusst habe, dass sie überhaupt existierten. Ich bin glücklicher als ich es je war, weil ich in meinem Innenleben so viel aus eigener Kraft bereinigen kann. Aber wahrscheinlich ist es von unserer Gesellschaft nicht vorgesehen, dass ich dir sowas jetzt erzähle.“ Da mussten wir beide lachen und sie erzählte mir, dass auch bei ihr „im Außen“ nicht viel los sei, sie aber „im Innen“ gerade eine Beziehungskrise durchgemacht habe, sich etwas geschwächt fühle, aber nun das Gefühl habe, einen roten Faden gefunden zu haben.

Wir gingen beide in einem fröhlichen, fast euphorischen Gefühl wieder auseinander.

Wir hatten uns über die gesellschaftlichen Grenzen von „Bekanntschaft“ und „Freundschaft“ hinweggesetzt, uns einander zugemutet, und ernteten die Früchte be-herzter Kommunikation. Für mich ist es immer wieder schön, mich auf diese Weise mit Menschen zu verbinden und dabei daran erinnert zu werden, dass wir alle Wesen auf der Suche nach Heilung und Wachstum sind.

Warum ich hier über „meine“ Sexualität geschrieben habe, geschah aus genau demselben Grund. Als ich kopfüber in meine erste sexuelle Krise stürzte, durfte ich am eigenen Körper erleben, was unsere Kultur der Nicht-Kommunikation besonders in diesem Sektor an Schaden anrichten kann. Ganz ehrlich – als ich begonnen habe, zu recherchieren, war ich schockiert und erleichtert über die unglaublichen Ausmaße, die sexuelle Probleme in der westlichen Welt angenommen haben. Aber wirklich konstruktiv gesprochen wird darüber nicht. Geredet hingegen viel. Dazu gleich mehr.

Zuvor noch eine Erinnerung: ich schreibe hier nichts, zu dem ich nicht auch im echten Leben stehen könnte, würde ich danach gefragt werden. Ich weiß, dass es immer Menschen geben wird, die ihnen entgegengebrachtes Vertrauen verraten werden – aber solche Menschen werden auch nicht Gesagtes gegen andere verwenden können. Um die schere ich mich herzlich wenig.

Zurück zum sexuellen Gerede, dass trotz allem so unglaublich verklemmt bleibt. Ganz ehrlich, was würdet ihr denken, wenn ich euch erzählte, dass der Lebkuchenmann und ich einige Zeit lang unglaubliche Schwierigkeiten hatten, einander näher zu kommen? Würdet ihr denken, ich sei frigide? Er kein richtiger Mann? Wir würden uns nicht lieben? Oder würdet ihr denken, dass das einfach das Problem einer länger währenden Beziehung sei, mit dem wir uns abfinden müssten? Ist nicht das der Grund, warum darüber, dass es nicht klappt, kein Wörtchen verloren wird – weil wir so viel unseres Selbstwerts vom mechanischen Zusammenbringen unserer Geschlechtsteile abhängig machen? Und ich meine nicht bloß die physische Sexualität (also Dinge wie überhaupt körperliche Lebendigkeit und Sinnlichkeit erleben zu können) sondern auch die seelische Seite – ein sexuelles Problem hat ja selten nur mit dem Körper zu tun. Ein sexuelles Problem äußert sich darin, dass wir uns von unserem Partner trotz heftigsten Ineinandersteckens hinterher entfernter fühlen als zuvor.

Der Grund, warum aus meinem „Zustand“ überhaupt eine „Krise“ werden konnte, waren ja erst die oben genannten Etiketts. Wenn eine Yoni, wenn ein Lingam, in unserer Kultur erste Anzeichen der Unlust zeigt, wird gemeinhin der ganze Mensch als auf irgendeine Weise defekt oder minderwertig etikettiert. Bis vor kurzem hätte ich diese Aussage nicht unterschrieben – jetzt allerdings sehe ich, dass unsere sexuelle Oberflächlichkeit uns bis tief in die Knochen hinein konditioniert wurde – dort, wo wir sie nicht mehr sehen. Deshalb kostet es uns größte Überwindung, uns eine Schwierigkeit sexueller Natur überhaupt erst einzugestehen. Wir fürchten die Herabwürdigung unserer ganzen Persönlichkeit.

Was aber, wenn es ganz anders wäre? Was, wenn sexuelle Probleme zwingend notwendige Wachstumsmechanismen in dieser wunderbaren Wachstums-Maschinerie „Beziehung“ wären, und keineswegs das Ende, sondern einen neuen Anfang bedeuten würden? Was, wenn Paare mit dem Wissen in Beziehungen gehen würden, dass sich gerade in diesem empfindlichsten Bereich unseres Menschseins zwangsläufig die größten Krisen und Chancen auftun werden. Was, wenn zwei Leute in diesem Wissen zueinander fänden, statt auf Autopilot zu schalten und zu hoffen, dass ihnen die sexuelle Flaute schon irgendwie erspart bleiben würde (solange sie sich lieben, blabla)?

Vor wenigen Tagen habe ich mich einem befreundeten Paar in die Arme geworfen, das mich danach fragte, wie es mir und dem Gingerbread Man ginge. Ich meinte nur kurz, wir hätten einige großartige Durchbrüche gehabt. Fragende Blicke von seiten des Paares, woraufhin ich meinen Mut zusammen nahm und den beiden die Details schilderte. Nach 10 Minuten war es plötzlich still, die beiden sahen sich an. Dann drehte er sich zu mir und meinte: „Ich denke, du hast haargenau geschildert, was auch in unserer Beziehung passiert. Wir lieben uns, aber wir finden seit Monaten nicht mehr zueinander. Bisher habe ich gedacht, etwas an uns – unserer Liebe, uns als Menschen – müsse defekt sein, weil  es nicht klappt. Jetzt sehe ich nicht nur, dass es damit nichts zu tun hat, sondern sogar dass es völlig normal und notwendig ist, und vor allem, dass es nicht nur überwunden werden kann, aber das Ticket in ein neues Leben ist.“

Unnötig zu erwähnen, wie glücklich mich das gemacht hat, die beiden einander so zuzwinkern zu sehen.

Deshalb, meine liebsten Leser, lasse ich euch „in meine Unterhose blicken„, wie es im eingangs erwähnten Gespräch so herzig ausgedrückt wurde. Wenn auch nur ein einziger von euch sich mit meinen Gedanken identifizieren kann, wenn nur ein einziger daraus Hoffnung bezieht, wenn nur ein einziger begreift, dass in der scheinbaren Sinnlosigkeit und Frustration des Lebens der Schlüssel zur Schönheit und Menschlichkeit verborgen liegt, und ein wenig neuen Mut schöpft, dann – werde ich mich immer, und immer wieder, in eure Arme schmeißen.

Auch auf die Gefahr hin, dass Menschen, die mich ‚in Echt‘ kennen, erfahren, dass ich eine Sexualität besitze. :-o

Und sollte das tatsächlich eintreten, dann werde ich wiederum meinen Mut zusammen nehmen und rüberwinken zu allen bekannten Gesichtern: Hallo, ihr ebenfalls im Spermien- und Eizellen-Tanz geborenen Geschwister…

6 Antworten zu “warum ich euch in meine unterhose blicken lasse

  1. Einmal mehr möchte ich sagen wie froh ich bin, hierher gefunden zu haben (wie kam das eigentlich nochmal?),

    Und auch zu obigem Text fiel und fällt mir soviel ein, dass ich gestern, als ich ihn zum ersten Mal gelesen habe, zunächst nichts schrieb, weil ich dachte: mach‘ das dann lieber mal ausführlicher und kein Kurzstatement, das letztlich doch nix konkretes sagt.

    Heute stelle ich fest, dass das nicht einfach ist. Weil: jeder Gedanke fängt an mit: „Ja, einerseits … “ und da hängt dann soviel hinter, dass ein kleiner Roman draus würde. Gefolgt von: „aber andererseits …“ mit nochmal einem genauso langen Roman dahinter. Das wiederum würde Zeit, Hirnschmalz und das alles erfordern …

    Das Thema eignet sich ja irgendwie wirklich besser für mündlich und nicht aus Gründen der Unterhosen-Wegsteckerei. Sondern weil die vielen Einer- und Andererseitses sich im Wechselspiel mit denen des Gegenüber noch x-mal verändern könnten und vermutlich würden. Sprich: es wäre einen fruchtbaren Gedankenaustausch wert – aber das ist schriftlich nicht so leicht. Da fehlt dann immer was.

    Also wie gesagt, ist meine Meinung zum Thema zusammengefasst: „Einerseits – aber andererseits“ ;)

    • Jetz is es dir gelungen – ich bin neugierig! :) Nicht nur Papier, sondern auch Blogs sind geduldig… Wenn du’s dir also noch anders überlegst – immer her mit dem „Einerseits-andererseits“!

      Liebe Grüße, Lily

  2. Liebe Lily,

    das war ja gar nicht zum neugierig-machen gedacht sondern genau so, dass es mir zu lang, durcheinander und vielschichtig für einen Kommentar-Roman ist. Außerdem wollte ich nicht Nix schreiben. Weil es immer irgendwie doof ist, aus etwas viel mitzunehmen aber nichts dazulassen. Du weißt dann ja gar nicht, ob ich es langweilig und uninteressant fand, als exhibitionistisch oder idealistisch belächele, mutig und ehrlich finde … sondern es bleibt eine Leere mit einem riesigen Fragezeichen zurück. Ich glaube, diese Leere hier – gerade bei dem Thema – die hat mich gestört und ich wollte sie irgendwie füllen.

    Inzwischen hat sich das Denken dazu sowieso schon total im Kopf zusammengeschrumpft und die Essenz ist (im Moment – vielleicht fällt mir einige Stunden später nach dem Aufstehen und wenn ich nicht mehr müde bin ;) schon wieder viel mehr dazu ein.) ungefähr:

    Was eine(r) tut oder nicht tut, von sich offenbart oder nicht, das geschieht für ihn(sie) selber. Und es hat Gründe. Insofern muss kein Für oder Wider abgewogen werden – jedenfalls nicht von anderen. Denn die haben ja eine völlig andere Für und Wider-Liste. Selbst ein Exhibitionist (und ich möchte dich ausdrücklich nicht so nennen – zumindest nicht in dem Sinne, dass du andere belästigst … obwohl: ein bisschen erschrecken ja vielleicht doch …. fängt schon wieder an, das mit der Vielschichtigkeit, gell … ;o) zeigt sich nicht, weil er dem anderen was zeigen möchte. Er zeigt es, damit sich bei ihm bestimmte – erwartete oder tatsächlich erreichte – Gefühle einstellen. Auch „Gefühlsexhibitionismus“ – partiell oder radikal – Zeigen des Innersten nicht nur einem ausgewählten und bekannten Kreis sondern via Internet quasi der ganzen anonymen Welt, die ja theoretisch komplett Zugriff hat, bewegt auf jeden Fall mehr bei dir als bei dieser Welt. Und das kann richtig und gut sein. Oder auch mal unüberschaubar, riskant und zum ungewollten Selbstläufer werden – evtl. sogar mit Zerstörungskraft. Alles ist möglich und alles kann auch wieder gut sein.

    Insofern gibt’s von mir eh keine „theoretisch objektive“ Bewertung des Tuns. Weil ein eine sehr individuelle Entscheidung und Handlung ist, die nicht „gut“ oder „schlecht“ ist sondern ebenso individuelle Beurteilung nur für den Schreiber in dessen jeweilig individueller genau jetziger Situation bekommt.

    Was bedeutet: ich kann höchstens mal den Beitrag zum Anlass nehmen auch bei mir zu gucken: wie halte ich das? Darüber habe ich vor Jahren übrigens – wenn auch nicht mit Schwerpunkt auf Sexualität sondern allgemeiner gehalten – einen eigenen Blogbeitrag verfasst. Der existiert aber nicht mehr – wurde irgendwann mit anderen relativ persönlichen Beiträgen – wieder gelöscht. Weil es mir sogar zu persönlich war, weiterhin öffentlich darüber zu reden. Bzw. das Gefühl aufkam, Dinge, die mir zu persönlich sind, nicht mehr im luftleeren Raum aufhängen und dort rumschweben lassen zu wollen. Damals flogen alle „tiefergehenden persönlichen“ Beiträge aus meinem Blog raus und das ist bis heute so geblieben. Übrigens nicht, weil ich denke, dass „es sich nicht gehört“, irgendwie ehrenrührig ist etc. Auch ich gehöre zu den Vertreterinnen, die sich auch ihrer realen Mitwelt ziemlich ungeschminkt und auch mal jenseits der blabla-Konversation zumuten. Habe aber festgestellt, dass ich das für mich einfach nicht will: intime Gedanken und Geschehnisse adressatungerichtet an irgendwelchen Litfassäulen anzuschlagen. Was nicht heißt, dass ich es schlecht oder schlimm finde, wenn jemand das macht. Kann sogar vorkommen, dass ich so einen Anschlag lese und für mich was rausziehe daraus.

    Puh …. war das jetzt viel durcheinanderblablat ohne konkret was zu sagen oder steckt doch eine kleine Antwort drin? Keine Ahnung – ich schick’s mal ab und guck hinterher nach ;o)

    Schönes Wochenende wünsch‘ ich ansonsten – selber weiter sehnsüchtig und etwas nervös auf den Beginn der anstehenden Katzengeburt wartend *s*

    Lizzy

    • Lizzy,

      ich denke ich verstehe… Eingangs schreibst du, du hättest eine Leere füllen wollen – um mir ein Feedback zu geben. Der Großteil meiner Leserschaft hinterlässt keinen Kommentar, und ich lege es auch nicht darauf an. Wer etwas kommentieren möchte, kann das tun, ich freue mich immer darüber, aber ich schreibe nicht, um geschriebene Antwort zu erhalten. Ganz selten einmal erhalte ich eine Mail – was mich auch sehr freut. Der überwiegende Großteil derer, die hier lesen, fanden durch „Zufall“ hierher – und ich vertraue darauf, dass diejenigen die bleiben es aus Interesse tun. Das Internet ist ehrlich, keiner muss aus Höflichkeit eine Sekunde länger bleiben als er möchte.

      Der beste Selbstschutz ist die Länge meiner Artikel. Sowas tun sich nur die wenigsten an, die anderen klicken sich weiter. :)

      Ich denke, alle Blogger, auch jene, die sich von Beginn an über den Inhalt ihrer Schreiberei Gedanken gemacht haben, kommen immer wieder an den Punkt, wo sie Kurs und Tempo neu bestimmen müssen. Das ist der wesentliche Vorteil des Blogs gegenüber des Buches – genau was du erwähnt hast – man kann auch wieder löschen (zumindest oberflächlich). Das verführt aber auch zu Leichtsinn. Die Grenzen dessen, was zu persönlich ist, verschieben und verändern sich ständig, und man muss sich fragen, ob man zu dem was man schreibt auch wirklich stehen kann. Ich sehe, dass meine Grenzen sich in dieser Hinsicht drastisch verschoben haben und dass ich heute mehr ansprechen kann, ohne mich im Mindesten bloßgestellt zu fühlen. Das hat wohl auch damit zu tun, dass ich mich immer weniger dafür schäme, die zu sein die ich bin.

      Mein Anspruch an meinen Blog ist, eine Zusammenstellung von Artikeln zu geben, die sich mit dem gelebten Yoga-Weg befassen. Und dazu gehört m.E. die Auseinandersetzung mit dem Dunklen, Verdrängten, aber auch mit dem „worüber man nicht spricht“. Das einfach auszuklammern, wäre irreführend und heuchlerisch. Außerdem – ich habe immer schon viel geschrieben und getippt, also könnte man sagen, dass Bloggen einfach eine Möglichkeit ist, mich schöpferisch zu betätigen.

      Es gibt allerdings Dinge, über die habe ich noch nie geschrieben. Höchstwahrscheinlich werde ich das auch in Zukunft nicht, weil ich nicht damit leben könnte, dass sie im Netz herumschwirren. Ich schreibe sehr viel Tagebuch – das ist wirklich nur für mich, hat noch einmal eine ganz andere Form als mein Blog, und dient anderen Zwecken.

      Ich sehe Blogs im wesentlichen verwandt mit Büchern, was ihr transformatives Potential angeht – kein Mensch wird in Frage stellen, dass es Bücher gibt, die unser Leben verändern. Das kommt allerdings nicht nur auf ihre Qualität an, sondern auch auf die Qualität des Bodens, auf den die Samen fallen – und auf den Geschmack des Lesers. Im deutschsprachigen Raum sind so leidenschaftliche Blogs eher selten – das ist kein Werturteil! Hier überwiegen Blogs, die vor allem für Menschen, die den Autor persönlich kennen, von Interesse sind. Und solche, die schon persönlich werden, aber immer in einem Rahmen, wo die schreibende Person völlig unangreifbar bleibt, sprich, es wird keine irgendwie fassbare Person daraus. Auch das ist OK, und auch da gibt es exzellente Seiten.

      Im englischsprachigen Raum hingegen stolpere ich viel häufiger über Seiten, die (für mich) transformatives Potential besitzen und auf sprachlichem, inhaltlichem und geistigem Niveau brillieren. Ich persönlich bevorzuge solche Seiten – und irgendwann habe ich beschlossen, dass ich genau das schreiben möchte, was ich selbst auch gerne lesen würde. Jeder kann und wird selbst entscheiden, ob irgendetwas davon für sie/ihn brauchbar ist; auch in dem Sinne, dass jemand erkennt, dass er überhaupt nicht so gestrickt ist wie ich, oder ein Kommentator etc. etc.

      Das war also mein Roman zum Wochenende :)

      Liebe Grüße und viel Glück mit den Miezen,
      Lily

  3. So war das nicht gemeint – es war kein Mitleids- bzw. Höflichkeitsposting ;o)

    Das Internet ist ehrlich, keiner muss aus Höflichkeit eine Sekunde länger bleiben als er möchte.

    und was das angeht, mache ich – behaupte ich jedenfalls mal so – keinen oder höchstens einen extrem winzigen Unterschied zwischen Internet und „Leben da draußen“ ;-) Wobei mir eine gute Freundin mehrfach mahnend sagte: „Wer immer die Wahrheit sagt, ist nicht ehrlich. Sondern einfach schlecht erzogen!“ …. und dass ich ein bisschen mehr Erziehung gut hätte vertragen können … ;o)

    und dass ich heute mehr ansprechen kann, ohne mich im Mindesten bloßgestellt zu fühlen. Das hat wohl auch damit zu tun, dass ich mich immer weniger dafür schäme, die zu sein die ich bin.

    Es gibt auch andere Gründe, etwas nicht zu sagen oder zu schreiben als Selbstschutz, Angst, Scham etc. Auch nicht-Sagen von Dingen kann oft richtig, durchdacht und voller Selbstbewusstsein sein (wobei’s mir durchaus schwer fällt meistens *g* – du merkst: ohne ein paar flache Kalauer geht’s bei mir auch selten. Is einfach so ;)

    Obwohl ich persönlich es ganz anders halte, gefällt mir dein Anspruch an deinen Blog sehr. Und mit der Länge der Texte vertreibst du mich nicht!

    P. S. Die Miezen sind immer noch im Bauch, die Katzenmama inzwischen kugelrund und dauerschlafend. Ich zunehmend nervöser. Fast mehr als vor der Geburt meines Sohnes – wobei die Erinnerung das Ereignis nach über 22 Jahren auch verfälscht haben kann.

  4. Als ich vor langer Zeit meine erste Lingam-Massage bekommen habe, war ich erst etwas skeptisch. Dann war es aber richtig toll und seitdem gönne ich mir diesen Luxus regelmäßig.

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