Intimität, Yoga und Sein – Klappe die 2.


Vor einiger Zeit habe ich über Yoga, authentisches Sein und Intimität geschrieben. Es ging darum, dass die Fähigkeit zur Intimität mit unserer Bereitschaft wächst, uns dem hinzugeben, was in uns IST. Verglichen habe ich es mit dem Märchen vom König Blaubart. Da ist einerseits der König in uns, der versucht, uns mit aller Gewalt von allen abgeschnittenen, weggesperrten, inakzeptablen Teilen unseres Wesens fern zu halten (in Form getöteter und im Keller eingeschlossener Ehefrauen). Und dann ist freilich sein Gegenspieler, der danach drängt, alle Räume unseres inneren Schlosses zu erkunden und den nicht einmal die Todesdrohungen des Königs zurückhalten können.

Heilung und Intimität kommen sobald die Tür geöffnet wurde. Sobald gesehen und angenommen wurde. Und dann braucht es nur mehr ein paar starke Brüder, die uns helfen, für das Gesehene einzustehen.

Der Kern dieses sehr schönen Märchens ist doch auch, dass es nichts zu tun gibt, außer hinzuschauen auf das, was ist. Der Blaubart ist der, der uns mit Argumenten, Drohungen, Schuld und Projektionen verzweifelt von unserer wahrhaftigen Einheit abzuhalten versucht. Der uns vorgibt, das Leben wäre furchtbar kompliziert.  Und seine Frau, die sperrt einfach die Tür auf, sieht sich die Wahrheit an und erobert sich so alle Räume ihres Wesens.

Tja, und jetzt hab ich grade einige Videos mit Mark Whitwell entdeckt, der es alles noch viel viel besser auf den Punkt bringt:

Und das ist mein Wort (und Video) zum Pfingstdienstag, bevor ich mich für ein paar Tage in den Süden verkrümle…

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s