Puzzlestücke


Ich bin seit gut einer Woche in meiner neuen Wohnung – ich liebe das Viertel:

Grün, jung, zentral.

Ich wohne hier umringt von Altstadt, Uni und Wald: bin gestern Mitternacht aus einer Laune heraus einem Hasen gefolgt, der aus einem Garten auf die Straße und dann in der nächtlichen Stille den Berg rauf hoppelte. Down the rabbit hole!

Ich fühle mich aktiviert, als stünde ich ganz knapp vor etwas Großem, Atemberaubendem in meinem Leben. Ich habe trotzdem keine Eile und genieße, wie die Puzzleteile zusammenkommen zu einem Bild, das ich noch nicht sehen kann.

Ich rolle derweil die Matte aus, mach einen auf Hund und Hahn und markiere mein Revier.
Etwas Bemerkenswertes geschieht seit einigen Tagen mit mir und der Shiva-Shakti-Statuette, die ich zum Geburtstag bekommen habe:
Als würden meine inneren Pole mit der Symbolik schwingen, verschmelzen, wenn ich sie ansehe. Fühlt sich an, als würde sich mein Innenleben umarmen, ausgleichen.

Diese Heilung über Bilder ist neu für mich.

Und nein, der Hase hab mir keine Pillen.

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