Auf der Matte ::: Aus Strahlen


auf der matte :::  inspirations-häppchen

Android Jones giving us the chills.

Oh bitte guck dir doch den Android Jones an, falls du’s nicht eh schon getan hast. Bereite dich auf Schauer und Gänsehaut vor. #keineworte

In den letzten Wochen begeistere ich mich wieder für eine der ersten Heilungs-Modalitäten, die ich vor über 10 Jahren gelernt habe: Prana-Heilung.***

Eine besonders faszinierende und verlässliche Wirkung ist für mich die sofortige Aufhellung von Stimmung, Blickfeld und Frequenz.

Dieses Yoga-Praxis-Häppchen soll also dem Gespür für dieses Feld, für deine Aura, gewidmet sein.

Ideen für die Matte

Hinweis: GÄHNEN ist wichtig. Wenn ich meine Aura reinige, überfällt mich manchmal ein herzhaftes, anhaltendes Gähnen von der Sorte, die ich niemals absichtlich nachahmen könnte. Ich weiß nicht, ob dir das auch passiert. Ich wollte es nur erwähnt haben.

#1 Aura als Stimmung

Meine Stimmung ist für mich die einfachste Art, mir meine Aura vorzustellen. Denn ich dünste meine gar nicht so geheime Innenwelt ja ständig in mein Umfeld aus. Meine Körperhaltung,  Intonation, Mimik und Gestik machen mich zu einem offenen Buch. Da braucht ja keiner hellsichtig sein.

Wie ist deine Stimmung vor und nach dem Yoga?
Verwende möglichst genaue Worte und fühle, ob sie auch das dich umgebende „Feld“ beschreiben.

#2 Aura als Licht

Vielleicht wird schon beim Lesen deutlich, dass eine helle, großmütige Stimmung gleichbedeutend ist mit einer hellen, lichtvollen und kräftigen Ausstrahlung.

Im Yoga & zahlreichen anderen Lebensschulen wird Licht mit Lebenskraft gleichgesetzt. Und Lebenskraft ist wiederum gleichbedeutend mit ATEM.

Dreh das Licht an: der Schalter ist dein Atem!
Den Atem holst du dir als heißes, kraftvolles Licht in den Körper und von dort schickst du ihn als sanften oder auch rabiateren Blockadenbrecher in dein gesamtes Feld. Rowl.

#3 Aura als Strahlung

Ausstrahlung ist, wie das Wort schon zeigt, aus Strahlen gemacht. Diese Einsicht hatte ich, als ich nach einer besonders gelungenen Reinigungs-Session das Gefühl hatte, meine Aura hätte eine Mähne. Ich hatte Lust, dieses seidige Haar zu kraulen.

Bei der guten Aura-Pflege ist es also wie bei der Haarpflege: wir waschen uns die Zotteln nicht nur, wir kämmen und ordnen sie danach auch. Ich kann schwer beschreiben, welchen ungemeinen Unterschied im Wohlbefinden das ausmacht. Und ich habe das Gefühl, dass eine wohlgekämmte Aura resistenter ist. Was meinst du?

Kämm deine Strahlenmähne.
Besonders gut gelingt das mit ausladenden Bewegungen, bei denen du die Arme frei hast und mit deinen Fingern die äußersten Ränder deines Felds kraulen und putzen kannst. Ich denke zum Beispiel an unendliche Möglichkeiten im Sonnengruß (Berghaltung, Krieger oder Ausfallsschritt), Kriegerhaltungen, die Göttin, den Baum, dem Langsitz und viele anderen Sitzhaltungen.


*** Zur Prana-Heilung in meinen Worten:
Prinzip N°1 lautet, dass der Körper ganz gut von selbst gesund wird, wenn er dazu die Kraft hat. Prinzip N°2: alles ist Frequenz/Schwingung/Geist/Energiiiieeee. Yay.
In der Praxis lernt man, den Zustand der Energiefelder um Körper  und Organe sowie den Zustand der Chakras zu ertasten. Dann werden sie je nach Symptomen gereinigt, aufgeladen oder beruhigt und versiegelt.

Ich persönlich mag besonders den hochwirksamen autosuggestiven Part dieser Arbeit. Nichts ist mir sympatischer, als zum Beispiel bei einem beginnenden Infekt meine Lungen und meine Stimmung zu reinigen; und zwar in meiner Vorstellung unterstützt von sehr spezifischen Gesten und Abläufen. Und es wirkt! Erst auf die Stimmung, dann die Lunge.

Es gibt in der PH übrigens eine ganze Reihe echt faszinierender „Koch-Bücher“ voller Rezepte mit Vorgehensweisen zur Behandlung/Begleitung vieler physischer und psychischer Leiden. Heilungs-Berichte gibt es auch viele beeindruckende.

Wie in vielen dieser Traditionen wird auch in der PH vor Sektentum gewarnt. Der mittlerweile verstorbene Grandmaster Choa Kok Sui, der Pranic Healing systematisiert und im Westen unterrichtet hat, ließ (angeblich) Spendengelder in seiner Organisation verschwinden. Nun, was soll’s, er ist tot. Grundsätzlich rate ich: Take the goodies, leave the Guru.

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