Erleuchtende Bässe, verbogener Stahl


[Dieser Artikel hat sich 6 Monate in meinen Entwürfen versteckt. Ich poste ihn jetzt, weil er Lust macht aufs Nahende...] Wie schon letztes und vorletztes Jahr haben sich die Erinnerungen meines Sommers ganz klein in ein paar Lieder hineinpressen lassen. ...

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Sweatlodge


Ich erwache unter Bäumen, die Hähne krähen. Der Traum war schön: ich sah einen Berg und an seiner Spitze ein Becken kristallklaren Sternenwassers, das ins Tal hinunterschießt. Den Männern dieser Erde wurde eine neue Quelle geschenkt. Wir waren zu sechst, an diesem Wochenende des Schwitzens und Betens. Der stille Gärtner, das pralle Urweib, die lächelnde... weiterlesen →

Meister des Tages


Ich traue mich erst gar nicht hinzusehen. Ich höre nur seine Stimme. Durch eine Reihe von Zufällen bin ich wieder in diesem feinen Kaffeehaus am Fluss gelandet. Ist lange her. [...]

Drei Monate


Eine Sammlung seltsamer Schlaferlebnisse: Dienstags-Träumereien Das habe ich aus meinen Entwürfen ausgegraben. Vor zwei Jahren war ich anscheinend noch unschlüssig, ob es mir zu kitschig ist. Jetzt: Scheiß drauf. Ich mag die Bilder. Immer noch. Ich war eine Witwe; ich saß am Wegrand ohne Ring und ohne Absicht. Ein großes Herz hat meines gepflügt, dann... weiterlesen →

Flashback


Nach etwas mehr als 1 1/2 Jahren stelle ich fest: das Leben hat mir einen total tollen Dude beschert. (Manche Einschätzungen brauchen ein bisschen Zeit, nicht wahr?) Na jedenfalls: mein Mann produziert schöne Erinnerungen mit einer Halbwertszeit von 655 Tagen. In diesem Urlaub habe ich übrigens ein Reisetagebuch mit den täglichen Abenteuern, Absurditäten und Einkaufslisten... weiterlesen →

Gift


Ich hätte bitte gerne die selbe Marketingperson, die auch die sogenannte 'Bewusstheit' bewirbt. Ich kenne nichts so Unbequemes, in dessen Namen sich so viel so gut verkauft, wie bewusstes Sein. Das Thema hat echt eine tolle PR-Abteilung. Weil nämlich: bewusst Sein ist halt bloß eine fokussierte Linse. Das Bildmotiv ist manchmal einfach nur *yucks igittigitt*... weiterlesen →

wind of change


Der Liebste hat den honorigen, aber unglücklich machenden Job gekündigt. Was Neues gefunden. Jetzt ist er von der kleinen Stadt in die große umgezogen. Ein neues Kapitel! Rund um mich explodieren die Babybäuche. Plötzlich ist da was, wo vorher nix war. Und ich? Ich entdecke die ersten Falten. Damit wäre offiziell, dass auch ich der... weiterlesen →

Mein Urlaub ::: Die ersten Fotos, noch unsichtbar


Da wäre zum Beispiel das messerscharfe Foto einer kleinen Krabbe, die in einer Felsritze am Melonenfetzen jausnet, den wir ihr gegeben haben. Es ist der Ausschnitt einer viel größeren Erinnerung, in der weitere Krabbenbegegnungen, ein Streit, eine Versöhnung, ein Sonnenuntergang und ein Salzsee mit Salsa-Zikaden eine Hauptrolle spielen. Dann das Bild, auf dem ich von... weiterlesen →

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