Yoga für Frauen

Gesundheit und Wohlbefinden in jeder Lebensphase

Von Shakta Kaur Khalsa, Dorling Kindersley

„Kundalini kommt von dem Wort kundal, das „Haarlocke vom geliebten Menschen“ bedeutet. Das Entrollen dieser „Haarlocke“ ist das Erwecken der Kundalini, des kreativen Potenzials, das in jedem Menschen vorhanden ist. Was erwacht und sich entfaltet, sind Sie selbst, nicht mehr und nicht weniger. Kundalini ist eine angeborene Fähigkeit, die die meisten Menschen nur nicht nutzen. Yoga ist die Wissenschaft vom Selbst und Kundalini ist die Erweckung des Selbst.“

Die vorgestellten Übungsreihen und Meditationen stellen eine Kombination von Hatha und Kundalini Yoga dar. Die Autorin hat sie in fünf großen Gruppen thematisch zusammengefasst: Anfänge; Entspannung & Energie; Gleichgewicht; Liebe & Mutterschaft; Mit Anmut reifen. Innerhalb dieser Gruppen dürfte jede Frau die für sie geeignete Übungsreihe finden. Diese Reihen bleiben immer lebens-bezogen und befriedigen eine Vielzahl menschlicher und speziell weiblicher Bedürfnisse. Eine kleine Auswahl der Themen: Schlafstörungen, leichte Depressionen, hormonelles Gleichgewicht (vor und während der Menstruation), Gesundheit in den Wechseljahren und danach, Brustgesundheit, Selbstbefähigung, Angst & Ärger, Partner-Yoga, Geburtsvor- und Nachbereitung. Dazu kommt eine Vielzahl von Atemübungen und Meditationen, die je nach Wirkung in den einzelnen Kapiteln verstreut sind. Dazu auch noch Erfahrungsberichte verschiedener Frauen. Und kleine Ratschläge zur Lebensführung.

Ich liebe dieses Buch heiß. Im Sinne des Wortes, denn v.a. die Kundalini-Übungen haben mich gut durch den Winter gebracht und mich warm gehalten. Während des Sommers schätze ich vor allem die inspirierenden und kühlenden Qualitäten der Aufmachung dieses Buches: Hellblau, Dunkelblau und Lavendel breiten sich auf den über 200 Seiten des Buches aus; der Titel bietet den Vorgeschmack. Dazu kommen die Models: alles Unikate (zwischen geschätzten 25 und 55), aber natürlich wie in den meisten Yoga-Büchern gertenschlank und z.T. eng bekleidet. Trotzdem macht es mich glücklich, dieses Buch, und ich finde darin immer wieder Anregungen und Ermunterung. Besonders schätze ich seinen „off the mat – into the world“ – Charakter: Yoga wird hier nicht als Work-Out betrieben, sondern als Möglichkeit, das eigene Leben und die Einstellung dazu zu formen und zu verbessern.

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Und welche Yoginis blättern in diesem Buch?

Alle von 15 – 120, darunter besonders: Feingeister, Schöngeister und Selbst-Bejahende.

Ich würde es der Debütantin ebenso in die Hand drücken, wie der alten Häsin. Zwar sind manche der Übungsreihen sehr kurz (4-5 Übungen) und es wird auch nicht erklärt, wie sie untereinander am Besten kombiniert werden können. Aber dieses scheinbare Manko dürfte sich selbst ausgleichen: die Anfängerin möchte vielleicht nicht viel mehr üben und die Erfahrenere weiß, wie sie ihre ideale Stunde zusammenstellen kann.

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